Page 16 - TBV Echo 16-2025/26
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Revision der HBL abgewiesen –

        Punkte bleiben bei Rhein-N. Löwen


     Das Bundesgericht des Deutschen   Voraussetzungen für eine Spiel-
     Handballbundes (DHB) hat die Revi-  verlustwertung lagen nicht vor.
     sion der Handball-Bundesliga (HBL)   Die Regelung in der Ordnung zur
     zurückgewiesen. Damit ist das Urteil   Durchführung von Spielen sei nicht
     rechtskräftig, und die sportliche   hinreichend präzise, um Sanktionen
     Wertung des Spiels der Rhein-Neckar   wie eine Verlustwertung zu rechtfer-
     Löwen gegen den TBV Lemgo Lippe   tigen. Vereine müssen klar erkennen
     (22. Spieltag, 20. Februar 2026) bleibt   können, welches Verhalten erwartet
     unverändert.               wird – insbesondere, wenn der Spieler
                                nicht eingesetzt wurde.
     Hintergrund des Falls
     In der Partie der Rhein-Neckar Löwen   Das Urteil ist endgültig und un-
     gegen den TBV Lemgo Lippe fehlte   anfechtbar. Der TBV Lemgo Lippe
     für einen Spieler der Heimmann-  informierte bereits im April über die
     schaft die unterschriebene Anti-  vorläufige Entscheidung des Bundes-
     Doping-Schiedsvereinbarung bei der   sportgerichts.
     HBL. Seit dem 1. Januar 2026 ist diese
     als zwingende Voraussetzung für die
     Teilnahmeberechtigung vorgesehen.
     Die HBL wertete das Spiel zunächst
     mit 0:2 Punkten und 0:0 Toren für die
     Löwen – zugunsten des TBV Lemgo
     Lippe.
     Die Rhein-Neckar Löwen legten
     Einspruch ein. Die 2. Kammer des
     Bundessportgerichts gab diesem
     statt und hob die Wertung zugunsten
     der ursprünglichen sportlichen Er-
     gebnisse auf. Die HBL legte Revision
     ein, die das DHB-Bundesgericht am
     22. April ablehnte.

     Begründung des Gerichts
     Das Bundesgericht bestätigte: Die
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