Team HandbALL: Niederlage gegen GWD Minden

Ohne Punkte mussten die Lipper die Rückreise aus Minden antreten. Am Samstagabend unterlag das Team HandbALL bei GWD mit 23:30. „Wir haben uns heute selbst geschlagen. Die Emotionen und der Kampf haben ein bisschen gefehlt. Wir haben einfach kein gutes Spiel gemacht“, so ein enttäuschter Trainer Matthias Struck nach dem Derby. Das Team HandbALL rutscht nach dieser Niederlage auf Platz 8 in der 3. Liga Nord-West.

„Der Start ins Spiel war in Ordnung“, zeigte sich THL-Trainer Struck zunächst zufrieden. „Wir haben vorne gute Lösungen gefunden, wir haben super gespielt. Wir haben uns immer wieder freie Positionen erspielt, haben aber einfach die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen lassen.“ Allein in der Anfangsviertelstunde ließen die Gäste aus Lippe vier hundertprozentige Chancen liegen. „Wir kamen nach und nach besser in die Deckung, haben viele Tore dann übers Tempospiel gemacht“, legte das Team HandbALL beim 10:7 erstmals drei Tore vor. „Wir hätten auch auf 11:7 erhöhen können, vergeben aber wieder die klaren Situationen und bringen Minden damit wieder ins Spiel“, so Struck. Minden schloss auf und das Spiel ging im Gleichschritt weiter. Beim 15:15 wurden die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Halbzeit lief das Spiel lange Zeit im Gleichschritt, weder die Gastgeber aus Minden noch die Jungs aus dem Lipperland konnten sich absetzen. Fynn Hangstein brachte per Siebenmeter beim 22:21 seine Jungs wieder nach vorne, aber Minden glich sofort wieder aus und legte danach weitere acht Treffer in Folge aufs Parkett der Sporthalle an der Olafstraße in Minden. Bis auf 30:22 setzte sich GWD ab und sorgte nicht erst dann für die Entscheidung. Entsprechend enttäuschte Gesichter gab es nach Ende der Partie auf Seiten der Gäste. Mit sieben Toren Differenz unterlag das Team HandbALL bei GWD Minden.

„Wir haben uns heute selbst geschlagen. Es hat uns in vielen Situationen die Konsequenz im Abschluss gefehlt und in der zweiten Halbzeit haben uns Emotionen und Kampf ein bisschen gefehlt. Wir haben es Minden einfach zu leicht gemacht“, so Matthias Struck. „Wir haben phasenweise super Lösungen gefunden, haben aber zu wenig Kapital daraus geschlagen“, bilanzierte Matthias Struck. „Das, was wir die gesamte Saison bislang gemacht haben, mit Kampf und Herz auf dem Spielfeld zu stehen, das gilt es, im Spiel gegen Spenge am nächsten Wochenende wieder auf die Platte zu bringen. Heute haben wir das leider vermissen lassen“, so der THL-Trainer abschließend.

Team HandbALL: Zecher, Wetzel; Fulda Herz, Hinsch 4, Hangstein 9/3, Hansen 2, Reitemann, Tironzelli 3, Geis, Reimann 3, Schalles 2.

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