TBV erhält erneut das Jugendzertifikat

Der TBV Lemgo Lippe erhält wie in den vergangenen Jahren erneut das Zertifikat für exzellente Jugendarbeit, die Auszeichnung für den nachhaltigen und ressourcenintensiven Aufbau hervorragender Rahmenbedingungen für die Nachwuchsförderung.

Die LIQUI MOLY HBL hat 25 der 38 Erst- und Zweitligisten mit dem Zertifikat ausgezeichnet und teilt in einer Pressemitteilung mit: „Beinahe der komplette von Bundestrainer Christian Prokop für die EM nominierte Kader wurde in den Leistungszentren der Klubs der 1. und 2. Bundesliga ausgebildet. Und auch in den DHB-Nachwuchsteams trägt die Ausbildung der Talente Früchte. So gewann die U20 zu Beginn des Jahres das Vier-Länder-Turnier in Portugal mit drei Siegen gegen die Weltelite. Die U19 wurde im vergangenen Jahr gar Vize-Weltmeister. Bei beiden Veranstaltungen sicherten sich die deutschen Nachwuchsteams zudem auch mehrere individuelle Auszeichnungen“

„Die Erfolge der Jugend- und Juniorennationalmannschaften zeigen, dass sich die Nachwuchsförderung in Deutschland durch den DHB und die Klubs der Handball-Bundesligen auf internationalem Topniveau befindet“, fügt Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH, hinzu. „Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Jugendzertifikats bilden wir eine gute Grundlage für die hochwertige Ausbildung der Nachwuchstalente.“

TBV-Nachwuchskoordinator Christian Plesser freut sich über die Nachricht aus der HBL-Geschäftsstelle in Köln: „Solch eine Auszeichnung zu bekommen, ist immer eine Teamleistung. Ein großes Lob und vielen Dank an die Trainer und Betreuer, die sich bei Handball Lemgo und dem Team HandbALL das ganze Jahr über mit großem Engagement um die Nachwuchsteams kümmern. Das Jugendzertifikat ist für uns eine Auszeichnung, aber noch viel mehr ein Ansporn, mit vollem Einsatz an der Entwicklung unserer Nachwuchsspieler weiterzuarbeiten.“

Im aktuellen Kader des TBV Lemgo Lippe finden sich mit Lukas Zerbe, Jari Lemke, Finn Zecher, Fynn Hangstein und Julius Rose vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, hinzu kommen z.B. mit Maxim Schalles, der aktuell ein Zweitspielrecht beim Zweitligisten TV Emsdetten hat, oder Alexander Engelhardt, der gerade in die 1. österreichische Liga gewechselt ist, weitere Spieler, die den Sprung zum Profi geschafft haben oder kurz davor sind. Zudem spielen zahlreiche Spieler aus dem Lemgoer Nachwuchszentrum bei anderen Erst- oder Zweitligisten.

Zum Jugendzertifikat: 2007 wurde das Jugendzertifikat als ligaübergreifendes Gütesiegel geschaffen. Einstimmig sprachen sich die Klubs für das anspruchsvolle Vergabeverfahren aus. Seit 2008 wird es an Profiklubs vergeben, die für Nachwuchs-Handballer in ihren Leistungszentren entsprechend gute Rahmenbedingungen bieten. Das Jugendzertifikat setzt voraus, dass Nachwuchsspieler in Klub und Umfeld möglichst optimale Bedingungen vorfinden, die eine Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. Im Vergabeverfahren werden Kriterien geprüft, wie z. B. ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte (Duale Karriere), Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training. Mit der Vergabe für das Jahr 2020 wurde das Zertifikat zum 13. Mal vergeben.

Vergeben wird das Jugendzertifikat jährlich von der Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga. Die Grundlage für die Entscheidungen bilden die Stellungnahmen des Zertifizierungsausschusses, der aus Professor Dr. Klaus Cachay (Universität Bielefeld), Klaus Langhoff (Olympiasieger 1980 als Trainer) und Frank Bohmann (Geschäftsführer Handball-Bundesliga GmbH) besteht.

Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung der qualitativen und kontinuierlichen Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen. So sollen für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Voraussetzungen geschaffen werden, um in ihren Klubs zu Spitzenspielern zu reifen.

Die Ordnung zur Erteilung des Jugendzertifikates ist unter www.liquimoly-hbl.de (unter HBL GMBH, Formulare/Ordnungen, unter Ordnungen) einzusehen.

Das Foto zeigt die A-Jugend von Handball Lemgo nach dem Gewinn des Echt Lippsk Cups in der Saisonvorbereitung 19/20.

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