Meine Zeit beim TBV Lemgo

Gut zwei Monate war Marius Mühlbeier in der TBV-Geschäftsstelle und hat hier ein Praktikum im Rahmen seines Sportmanagement-Studiums absolviert. "Wie war's denn so, Marius?" haben wir ihn gefragt und er hat einen Bericht geschrieben, der bereits letzte Woche in der 'Lippischen Wochenschau' veröffentlicht wurde.

Hallo zusammen, mein Name ist Marius Mühlbeier, ich bin 25 Jahre alt und studiere Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Sportmanagement an der Ruhr-Universität Bochum. Zurzeit bin ich Praktikant beim größten Handballverein der Region Ostwestfalen-Lippe, dem TBV Lemgo Lippe. Im folgenden Artikel erzähle ich von meinen Erlebnissen in den zwei Monaten, in denen ich Teil des Geschäftsstellenteams sein durfte.

Zunächst möchte ich sagen, dass es mir von meinem ersten Arbeitstag an sehr viel Spaß gemacht hat und ich glücklich darüber bin, diese Chance bekommen zu haben. Mir wurden nicht nur Einblicke in die verschiedenen Aufgabenbereiche eines Handball-Bundesligisten gewährt, sondern darüber hinaus noch die Möglichkeit gegeben selbst aktiv mitzuwirken. Sei es bei Social Media Aktivitäten, bei redaktionellen Tätigkeiten wie den Interviews mit den Neuzugängen, beim Sponsorenabend, bei der Organisation des Heimspieltages sowie bei der Arbeit im Fanshop und am Ticketschalter. Natürlich gab es auch klassische Praktikanten-Aufträge wie z.B. die Verteilung von Ankündigungsplakaten oder auch kleinere logistische Aufgaben, die jedoch dazugehören und mir trotzdem viel Spaß gemacht haben. Allen zukünftigen Praktikanten kann ich versichern, Kaffee kochen müsst ihr hier nicht, dafür gibt es eine Kaffeemaschine.

Einer der ersten Sätze die ich an meinem ersten Arbeitstag gehört habe war, dass ich hier neben all den fachlichen Kompetenzen vor allem auch viel für das Leben lernen werde, und das kann ich nur bestätigen. Wenn man in dieser Branche arbeiten will, dann gibt es keine geregelten Arbeitszeiten, man muss sehr stressresistent sein und für den Sport bzw. den Verein leben, denn das Sportliche ist das eine, aber alles steht und fällt mit den hart arbeitenden Menschen im Hintergrund.

Viele, darunter auch ich, mögen meinen, dass in einer Geschäftsstelle eines etablierten Handball-Bundesligisten weit mehr als zehn Personen beschäftigt sind, dass es nicht so ist, das weiß ich jetzt und ziehe alle meine Hüte vor den Menschen, die hier arbeiten. Mit welcher Leidenschaft und Liebe zum Detail, mit welcher Ruhe auch in stressigen Situationen und welcher Freundlichkeit, Offenheit und Spaß hier zu Werke gegangen wird, finde ich wirklich toll. Ich wurde von Anfang an von allen super aufgenommen und habe mich sofort als Teil eines Teams gefühlt, wie in einer echten Mannschaft eben.

Aber nicht nur die Menschen im Hintergrund, sondern auch die Mannschaft des TBV hat mich mit ihrer Bodenständigkeit und ihrer offenen Art begeistert. Die Spieler arbeiten im Training sehr konzentriert und sind aber auch immer mit Spaß bei der Sache. Das hat mir mal wieder gezeigt, dass Handballer einfach richtig gute Typen und vor allem tolle Menschen sind.

Auch wenn es auf dem Spielfeld momentan nicht besonders gut läuft, finde ich es klasse, wie die Mannschaft von den Fans unterstützt wird. Manche von ihnen würden ihr letztes Hemd für den TBV geben und das kann man meiner Meinung nach nicht genug wertschätzen. Deshalb hoffe ich, dass weiter an die Mannschaft geglaubt und sie weiter so toll zu unterstützt wird, denn das haben die Jungs in meinen Augen absolut verdient. Dann bin ich mir sicher, dass es auch wieder viele erfolgreiche Spiele geben wird.

Zu guter Letzt möchte ich ‚Danke‘ sagen, ‚Danke‘ für das in mich gesetzte Vertrauen und die tolle Zusammenarbeit. Es war eine sehr interessante und spannende Zeit für mich und ich hoffe sehr, dass die Wege des TBV und meine sich irgendwann mal wieder kreuzen werden, vielleicht ja sogar auf beruflicher Ebene. Für den weiteren Saisonverlauf drücke ich aus dem Ruhrpott alle Daumen und werde dem TBV als Fan erhalten bleiben.

In diesem Sinne, alles Gute und hoffentlich bis bald!

Foto: Marius Mühlbeier(li.) mit den TBV-Mitarbeitern Stefan Stuckenberg, Lara Watermann, Andreas Sukop, Kerstin David, Kerstin Diekmann und TBV-Geschäftsführer Ulrich Kaltenborn.

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