Erfolgreiche Spendenaktion für die Familie Kopschek

Mitte Juli verstarb der Bielefelder Handball Sebastian Kopschek im Alter von nur 32 Jahren und hinterließ seine Ehefrau, die erst einjährige Tochter Leni, Familie und Freunde. Seine beiden Vereine TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck und TuS Spenge riefen eine Spendenaktion für die junge Familie ins Leben, an der sich der TBV Lemgo Lippe mit einer Trikotaktion beteiligt hat.

Dabei wurden match-worn Trikots der Saison 18/19 zum Mindestpreis von 30 € pro Stück nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ angeboten. Die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Handballfamilie war schier überwältigend. Es gab mehr als viermal so viele Kaufwünsche wie Trikots, sehr viele Interessenten boten und zahlten einen deutlich höheren Preis und schickten bewegende Nachrichten.

Bereits am gleichen Tag waren alle Trikots vergriffen, daher entschieden die Verantwortlichen beim TBV, denjenigen, die bei dieser ersten Aktion leer ausgegangen waren, ein Alternativangebot in Form von Trikots 19/20 mit Autogramm des Wunschspielers zu machen. Die kompletten Einnahmen dieser zweiten TBV-Trikotaktion waren ebenfalls für die Familie Kopschek bestimmt. Viele Fans machten von dem Alternativangebot Gebrauch, so dass bisher insgesamt bei beiden Teilen der Aktion eine Spendensumme von mehr als 2.200 € zusammengekommen ist, die sich sicherlich noch erhöhen wird, wenn alle Trikots abgeholt und bezahlt sind.

Der TBV Lemgo Lippe bedankt sich bei allen Mitgliedern der Handballfamilie, die ein großes Herz bewiesen und sich an der Spendenaktion beteiligt haben. Unsere Gedanken sind bei der Familie Kopschek, der wir viel Kraft in dieser schweren Zeit wünschen.

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