Die Saisonstatistik Saison 20/21

Platz 9 mit 41:35 Punkten, in der Rückrundentabelle sogar Platz 5 hinter Flensburg, Kiel, Magdeburg und Berlin, und zur Krönung noch Pokalsieger. Wer diesen Tipp zu Saisonanfang oder auch später nach diversen schmerzhaften Verletzungsausfällen abgegeben hätte, wäre von vielen möglicherweise für verrückt erklärt worden. Hut ab vor Trainer und Mannschaft, die all das trotz der widrigen Bedingungen durch die Corona-Einschränkungen geschafft haben. Ein Platzierung im oberen Mittelfeld der Tabelle, wo zwischen den Plätzen 6 bis 10 nur ein Punkt Unterschied liegt, ist aller Ehren wert.

Ein Blick auf die weiteren Daten der Saisonstatistik:

Spiele mit Zuschauern

Nur fünf der 19 Heimspiele konnten vor Zuschauern ausgetragen werden, die ersten beiden zum Saisonstart gegen Coburg und Ludwigshafen und die letzten drei gegen den Bergischen HC, Melsungen und Magdeburg. Die restlichen 14 Spiele waren Geisterspiele, bei denen die TBV-Mitarbeiter zu den Trommeln griffen und Fans ihre Grußbotschaften und ihre Unterstützung lediglich über die Banden und die Videowände kundtun konnten.

Torschützenliste

Wie auch im Vorjahr führt Bjarki Már Elísson die TBV-interne Torschützenliste mit 254/95 Treffern an. Damit landet er auf Platz 3 im Liga-Ranking, hat jedoch ein Spiel weniger als die beiden besser Platzierten. Insgesamt konnten 20 Spieler Tore in ihrer Saisonstatistik verbuchen, darunter auch die beiden Torhüter Peter Johannesson und Finn Zecher. Mit 106 Toren traf auch Jonathan Carlsbogård dreistellig und steuerte außerdem 91 Assists bei, das alles, obwohl er verletzungsbedingt nur an 28 von 38 Spielen teilnehmen konnte. Den dreistelligen Bereich hätten wohl auch Andreas Cederholm (97) und Lukas Zerbe (92/7) erreicht, wären sie nicht kurz vor dem Saisonende von ihren Verletzungen ausgebremst worden. Bemerkenswert auch Gedeón Guardiola. In seinem vorherigen Verein, den Rhein-Neckar Löwen, fast nur in der Abwehr eingesetzt, bewies er seine Torjägerqualitäten und traf mit 74 Toren deutlich mehr als in den drei vorhergehenden Spielzeiten zusammen. Da waren es insgesamt nur 56.

Zweitfairstes Team der Liga

Nur die SG Flensburg-Handewitt kam mit weniger Strafzeiten aus. Die Männer von der Förde kommen auf insgesamt 168 Minuten, zwei Rote Karten und einen Durchschnitt von 4,42 Strafminuten pro Spiel, der TBV schloss die Saison mit 176 Minuten, einer Roten Karte und einem Schnitt von 4,63 Minuten ab. In den Top 20 der „Sünder“ in der LIQUI MOLY HBL, angeführt übrigens vom Balinger Romas Kirveliavicius mit 96 Minuten und vier Roten Karten, findet sich kein einziger Lemgoer. Marcel Timm durfte am häufigsten auf der Bank Platz nehmen und hatte insgesamt 38 Minuten Pause, Gedeón Guardiola 34 Minuten.

Abwehr

35 Blocks und 26 Steals, damit liegt Gedeón Guardiola in der Abwehr-Statistik ganz vorne. Fun fact: Sein Zwillingsbruder Isaias kommt auf die gleiche Anzahl an Steals. Damit liegen die beiden auch in der Liga-Gesamtstatistik ganz weit vorne, auf Platz 8 bei den Blocks, auf Platz 4 bei den Steals. Eine Spitzenplatzierung heimst auch Torwart Peter Johannesson ein: Bei der Anzahl der Paraden liegt er mit 289 auf Platz 3 der Liga hinter dem Berliner Milosavljev (367) und dem Mindener Semisch (341). Dank seiner Paraden konnte er die Lemgoer Torschützen 19 Mal mit Assists bedienen.

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