DHB-Team sichert sich EM-Ticket – Team Oranje bangt weiter um EM-Quali

Am vierten Spieltag der EM-Qualifikation hatte Tim Suton mit dem deutschen Nationalteam Grund zur Freude. Mit dem 29:24-Sieg im Quali-Rückspiel gegen Polen ist das deutsche Team zwei Tage vor dem Ende der Qualifikation nicht mehr von der Tabellenspitze der Gruppe 1 zu verdrängen und löste frühzeitig das Ticket für die Europameisterschaft 2020 in Norwegen, Schweden und Österreich. Dani Baijens musste sich mit der holländischen Nationalmannschaft im Rückspiel gegen Slowenien am Ende deutlich mit 23:30 geschlagen geben und bangt weiter um die EM-Qualifikation.

Wie bereits im Hinspiel lief im deutschen Spiel in der ersten Halbzeit nicht alles rund. Torhüter Silvio Heinevetter kam gut in die Partie und konnte bereits zu Beginn einen Siebenmeter der Polen entschärfen. Jedoch packte die Abwehr nicht wie gewohnt zu und ließ für die Gegner immer wieder Lücken zum Durchbruch frei. Zwischenzeitlich lag das deutsche Team gegen die Polen sogar zurück, konnte sich bis zur Halbzeit aber ein 16:16-Unentschieden erspielen.

Nach der Pause zeigte die Mannschaft eine deutlich bessere Leistung und ging schnell mit 19:16 in Führung und ließ die Polen im weiteren Spielverlauf nie näher als bis auf zwei Tore herankommen. Knapp eine Viertelstunde vor dem Ende nahm Bundestrainer Christian Prokop eine Auszeit und TBV-Spieler Tim Suton zog sich seine Trainingsjacke aus, um auf der Mitteposition für Fabian Wieder von den Füchsen Berlin zu übernehmen. Direkt in seinem ersten Angriff konnte sich Suton gegen die polnische Abwehr durchsetzen und den Treffer zum 23:19 für Deutschland markieren. Am Ende konnte das DHB-Team auch das Rückspiel mit 29:23 deutlich für sich entscheiden und sicherte sich damit den ersten Tabellenplatz in Gruppe 1 und die vorzeitige Qualifikation für die Europameisterschaft 2020.

Das niederländische Team mit TBV-Rückraumspieler Dani Baijens musste am Sonntag im slowenischen Celje zum Rückspiel gegen Slowenien antreten. Nachdem am Donnerstag fast die Sensation gelang, wurde das slowenische Team vor heimischen Publikum seiner Favoritenrolle gerecht und gewann das Spiel deutlich mit 23:30. Nach einem Sieg gegen Estland und insgesamt drei Niederlagen gegen Lettland und Slowenien rangiert das niederländische Team aktuell auf Platz drei in Gruppe 4 der EM-Quali hinter Spitzenreiter Slowenien und Lettland und muss in den letzten beiden Qualifikationsspielen Mitte Juni weiter um Teilnahme an der EM bangen.

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